Natural-looking transplantation results - a combination of different factors

The objective of any hair transplant is to achieve a natural-looking result. This is not just a question of knowing and applying an improved technique - there are a number of different factors needing to be taken into account.


























 

These factors have a decisive influence on the transplantation options available and their chances of success, as well as on the transplantation technique to be used:



Die Geschichte der Haartransplantation:

Von der ersten Haarentnahme bis zum neuesten Standard

Berichten zufolge soll es bereits im 18./19. Jahrhundert Versuche gegeben haben, behaarte Hautteile von Tieren und Menschen zu transplantieren – Erfolge und Misserfolge sind schwerlich nachzuweisen.
Erste Eigenhaarverpflanzungen wurden in den 30er Jahren des letzten Jahrhundert bei Brandopfern des Zweiten Weltkrieges in Japan durchgeführt, von denen allerdings keine Unterlagen und Aufzeichnungen vorliegen. Kleinere, behaarte Hautstreifen der Kopfhaut wurden mit der Punch-Technik quasi ausgestanzt und an anderen Stellen, zum Beispiel den Augenbrauen, der Kopfhaut oder dem Schnurrbart wieder eingepflanzt. Die transplantierten Haare wuchsen erfolgreich an und weiter.
Ebenfalls in Japan wurde bereits im Jahre 1943 eine Haartransplantation mittels kleiner Grafts durchgeführt. Diese Micrografts enthielten ein bis drei Haare und wurden lediglich bei weiblichen Patienten eingesetzt. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg war diese Haartransplantation lange Zeit lediglich in Japan bekannt.
In der westlichen Welt wurde die erste Transplantation von Eigenhaar Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts durchgeführt. Eine New Yorker Veröffentlichung beschreibt die Entnahme von Haarfollikeln aus dem Haarkranz, die erfolgreiche Transplantation sowie das dauerhafte Wachstum der transplantierten Haare ohne oder mit geringem Haarausfall und Haarverlust.



Bedingt erfolgreich - Standard Punch Grafting

Die angewendete Technik nannte sich „Standard Punch Grafting“ und wurde bis in die frühen 1980er Jahre genutzt: Ein großes, kreisrundes Transplantat wurde der Kopfhaut mittels eines Zylinders entnommen und enthielt oftmals etwa 20 bis 30 Haare. Die Größe der einzelnen Grafts bemaß im Durchmesser ca. 4 Millimeter und lediglich 50 bis 100 Grafts konnten in einer Behandlung entnommen und transplantiert werden.

Example of patient with ‘punch grafts’ from a previous surgery (performed ex domo)

Aufgrund ihrer Größe und der notwendigen, ausreichenden Blutversorgung der einzelnen Grafts mussten die Transplantate in großen Abständen voneinander eingepflanzt werden, was zu einem puppenartigen Aussehen des Patientens führte, der beim Blick in den Spiegel eine unnatürliche Haarlinie erblickte. Dazu kam, dass diese Technik im Spendergebiet der Kopfhaut verheerende Schäden anrichtete – die Kopfhaut des Hinterkopfes, der die Transplantate entnommen wurden, glich im Aussehen oftmals einem vernarbten Schachbrett.

Example of patient with severe scarring from previous surgeries (performed ex domo)

Um das unnatürliche Aussehen so weit wie möglich zu reduzieren, wurden die Lücken zwischen den einzelnen Transplantaten in immer wieder in neuen Behandlungen aufgefüllt. Diese langwierigen und wiederholten Behandlungen führten nicht zu den gewünschten Ergebnissen – und zu Enttäuschungen seitens der Patienten.
Für viele Patienten ein ebenso unangenehmer Effekt: Je weiter der altersbedingte Haarausfall/Haarverlust fortschritt, desto unnatürlicher und sichtbarer wurden die so genannten „Haarinseln“. Haarchirurgen bedachten daher den Fortschritt des natürlichen Haarausfalls bereits bei der Planung einer Haartransplantation.
Die Standard-Punch-Grafting-Technik ist heute völlig überholt und wird nicht mehr angewendet. Dennoch leiden viele Patienten unter dem unnatürlichen Aussehen, den Narben dieser Technik und sind fälschlicherweise der Ansicht, es handelt sich um eine heutzutage noch durchaus gebräuchliche Methode.
 


Minigrafts & Micrografts – eine neue Kombinations-Technik setzt sich durch

Example of patient with ‘micrografts’ from a previous surgery (performed ex domo)

In den späten 80er bzw. frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts werden die so genannten Mini- und Micrografts entwickelt, bei denen - im Gegensatz zur bisher angewendeten Technik - der Kopfhaut ein zusammenhängender Streifen entnommen wird. Durch die Entnahme entstehen nicht mehr wie bisher viele, recht große Narben, sondern nur eine sehr schmale, strichförmige Narbe. Dieser entnommene Hautstreifen, der so genannte Strip, wurde in unterschiedlich große Transplantate zerteilt, so dass der Haarchirurg eine natürlichere Haarlinie gestalten konnte, da er verschiedenen Graft-Größen miteinander kombinieren konnte.
Kleinere Grafts verursachen kleinere Verletzungen/Wunden, so dass pro Behandlung mehr Transplantate in kürzen Abständen zueinander eingepflanzt werden konnten. Minigrafts enthielten 4 bis 12 Haarfollikel, Micrografts 1 bis 4 Haare – allerdings wurden bei der Vorbereitung der Grafts für die Transplantation viele Haarfollikel unnötig beschädigt oder sogar zerstört und somit unbrauchbar.
Dies ändert sich Ende der 1990er, als hochauflösende Mikroskope immer häufiger in der Haarchirurgie zu finden sind. Der hohen Auflösung und Genauigkeit dieser Vergrößerungsgeräte ist die Entdeckung zu verdanken, dass Haare nicht einzeln wachsen, sondern in so genannten Bündeln oder Einheiten von ein bis vier Follikeln. Diese Bündel bezeichnet man als Follicular Unit bzw. follikulare Einheiten, deren Transplantation ein natürliches Ergebnis maßgeblich unterstützt.
 


FUE – FUT: Neue Standards setzen Maßstäbe in der Haarchirurgie

Die Follicular Unit Transplantation, kurz FUT oder FUT-Technik genannt, entwickelt sich Anfang/Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zum neuen Standard auf dem Gebiet der Haartransplantation. Bei der FUT wird dem Patienten am Hinterkopf ein schmaler Hautstreifen entnommen, diesem einzelne Haare und Haarbündel entnommen und an den vorher festgelegten Stellen der Kopfhaut transplantiert. Nun können endlich viele Grafts in einer Behandlung transplantiert werden und die natürlichen Haarwuchsmuster erfolgreich und ästhetisch ansprechend gestaltet werden.


Anfang des neuen Jahrtausends, genau gesagt im Jahre 2003, wird erstmalig eine größere FUE-Behandlung vorgestellt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelt sich die FUE (Follicular Unit Extraction) neben der FUT zu einer gleichberechtigten Entnahmetechnik. Die FUE und FUT bieten die Möglichkeit einzelne Haare und Haareinheiten zu entnehmen und diese gezielt und ästhetisch harmonisch zu transplantieren. Teilweise können 5000 bis 6000 FUs pro FUE-Behandlung und ca. 3500 pro FUT-Behandlung entnommen und verpflanzt werden.
Welche Entnahme-Technik die jeweils beste Wahl ist, unterscheidet sich individuell von Patient zu Patient und bedarf einiger Voruntersuchungen und Abwägungen.
 



Zum Wohle des Patienten: Kontinuierliche Weiterentwicklungen & permanente Verbesserungen

Seit den ersten Haartransplantationen haben sich die Techniken der Haarentnahme und der Transplantation an sich entscheidend verbessert. Das fundierte Wissen über natürliche Haarlinien und Haarmuster trägt großen Anteil an der immer größeren Natürlichkeit der Transplantationsergebnisse. So reicht es bei sachgemäß ausgewählten Patienten oft aus, nur eine längere Behandlung durchzuführen, denn Grafts können – im Gegensatz zu den Anfängen der Eigenhaartransplantation - in größerer Dichte platziert werden.
Ein weiterer Vorteil ist es, zum richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Gebiet koronale und sagittale Inzisionen durchführen zu können und generell weniger Narben zu verursachen. Verbesserte Überlebensmöglichkeiten entnommener FUs und nicht zuletzt Erfahrungen und Techniken der letzten 15 Jahre führten zu enorm vorteilhaften Erkenntnissen über die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten von Natürlichkeit und Dichte. Wissen, das sich positiv auf die Entscheidungsfindung und die Ergebnisse einer Haartransplantation auswirkt - und somit auf die Zufriedenheit und das Wohlbefinden von Patienten.

 

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