Chirurgische Gestaltung der Haarlinie (SHA-lift)

Die chirurgische Gestaltung der Haarlinie/Absenkung der Haarlinie (SHA-lift)

 



Die Position der weiblichen Haarlinie ist nicht festgelegt, sie variiert. Als ideal oder „normal“ wird eine übliche Position ca. 5 bis 6,5 cm über den Augenbrauen empfunden. Der Haaransatz, bzw. die Haarlinie beginnt meist etwa an dem Punkt, an dem die Kopfhaut von der horizontalen zur vertikalen Neigung abfällt. Die optimale Position verleiht dem Gesicht Harmonie und Ausgewogenheit – und erlaubt das einfache Stylen der Haare.
Eine Reihe von Frauen haben erblich bedingt eine hohe Haarlinie oder eine sogenannte hohe Stirn. Das Aussehen einer hohen Haarlinie kann Frauen maskuliner und/oder älter erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Eine hohe Haarlinie wird oft als unattraktiv empfunden und begrenzt das Stylen der Haare auf ein Herunterkämmen der Haare, oftmals wird ein Pony getragen, um die hohe Stirn zu verbergen oder zu verschleiern. Obwohl keine Anzeichen von Haarausfall vorliegen, sind diese Frauen  häufig mit ihrer hohen Stirn unzufrieden oder unglücklich und wünschten, ihre Haarlinie würde tiefer liegen und (kosmetisch) ansprechender aussehen.
Das Absenken der weiblichen Haarlinie beginnt mit unregelmäßigen, sich nicht wiederholenden Trichophytic-Inzisionen innerhalb der feinen Haare der vorderen, schrägen Haarlinie. Diese Inzisionen schneiden durch die Haarschafte, aber der Haarbulbus der Haarfollikel bleibt intakt. Die Trichophytic-Technik ermöglicht das weitere Wachstum der Haare durch die Narbe und tarnt so gleichzeitig die Narbe, die später oft kaum sichtbar ist. Durch dieses Verfahren versuchen wir, eine ähnliche Übergangszone zu schaffen, wie sie auch bei der Transplantation von FUs zu sehen ist. Haaransatz und Haarlinie erscheinen daher abschließend natürlich und eine Behandlung ist nicht bis kaum nachweisbar. Nach den Inzisionen wird die Kopfhaut angehoben und nach vorne gezogen. Eine Tumeszenz-Lokalanästhesie wird verwendet, um Blutungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Umfassendes Exkavieren, ein Vorgang bei dem die Kopfhaut von den darunterliegenden Muskeln und dem stützenden Gewebe getrennt wird, um die Elastizität zu erhöhen, wird durchgeführt. Dieser Vorgang verläuft schnell und unblutig. Danach werden Schnitte in der Ebene der Stirn durchgeführt, wo die spätere Haarlinie verlaufen soll. Dann wird die Kopfhaut nach vorne bewegt und überschüssige, haarlose Haut der Stirn wird durch parallel zu den abgeschrägten Trichophytic-Inzisionen durchgeführte Inzisionen entfernt.
Die Wunde wird in zwei Schichten verschlossen: Die tiefere Schicht der Kopfhaut wird fest verschlossen, auch um den Wundrändern möglichst nahe zu kommen. Die obere Hautschicht wird mit sehr feinen, filigranen Stichen verschlossen. Um ein kosmetisch einwandfreies Ergebnis zu erzielen, wird die Wunde spannungsfrei gehalten. Ein leichter Verband wird angebracht, der bereits am nächsten Tag, dem ersten postoperativen entfernt wird. Das kosmetische Resultat ist sofort sichtbar. Das Haar kann nach unten gekämmt werden und lediglich minimale Blutergüsse und Ödeme sind vorhanden. Die Fäden können üblicherweise 7 bis 10 Tage nach der Behandlung entfernt werden.
Die meisten Patienten arbeiten bereits nach 4 bis 5 Tagen wieder und nehmen ebenso schnell wieder aktiv am sozialen Leben teil. Die größte Sorge gilt einer möglichen sichtbaren oder unattraktiven Narbe, weshalb es wichtig ist, die Technik der Trichophytic-Inzisionen zu beherrschen, um derartige Komplikationen, bzw. Folgen auszuschließen. Wenn das Haar wächst und die Wunde verheilt, wird die Narbe praktisch so gut wie nicht erkennbar sein. Sollte die Narbe doch als störend empfunden werden oder sichtbar erscheinen, können später Haare transplantiert werden, um dies zu ändern. Insgesamt wird diese Behandlung von Patienten sehr gut vertragen, lediglich von einem tauben Gefühl im vorderen Bereich der Kopfhaut wird öfter berichtet, das aber im Laufe von 6 Monaten verschwindet. Andere Komplikationen und Nebenwirkungen sind extrem selten.


Vor der Behandlung


1 Jahr nach der Behandlung

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