Expander- und Extender Techniken

Alternative Behandlungstechniken: Expander, Extender und Triple-flap

Nicht immer ist die Transplantation von Haarwurzeleinheiten mithilfe einer FUT oder FUE möglich - in ausgewählten, besonderen Fällen ist eine normale Haartransplantation nicht die beste Wahl oder manchmal sogar schlichtweg kontraindiziert.
In diesen Fällen können – nach einer sehr strengen Indikationsstellung – durch den Einsatz von Extender oder Expander und die Kombination mit einer Haartransplantation oftmals gute und zufriedenstellende Ergebnisse erreicht werden.



Extender nach Frechet

 

Diese Technik kann angewendet werden, um große kahle Bereiche zu verkleinern oder auf dem Gebiet der rekonstruktiven Haarchirurgie, um Narben, die zum Beispiel durch Verbrennungen, Unfälle, vorherige Haarausfallbehandlungen oder Infektionen entstanden sind, zu reduzieren.
Dazu werden ein elastisches Band und 2 Reihen kleiner Metallhaken in die unbehaarte Kopfhaut eingesetzt. Der Extender funktioniert wie ein Gummiband, mit dem die Kopfhaut nach und nach zusammengezogen und so reduziert wird. Durch das Zusammenziehen entsteht eine Hautfalte, die chirurgisch entfernt wird und die vormals kahle Stelle des Kopfes wird nun die seitlichen, behaarten Partien des Kopfes bedeckt. Dieser Eingriff kann mehrmals durchgeführt werden, um auf diese Weise eine Glatze komplett zu entfernen.
Der Frechet-Extender besteht aus einem elastischen Silikonband und Titan-Häkchen und ist nach seiner Implantation nicht sichtbar.
 


 



Die Expander-Technik

Die Expander-Methode wird ebenfalls eingesetzt, um Haarausfall zu reduzieren und vorhandene Narben zu entfernen. Dazu wird ein Silikon-Ballon, der sogenannte Expander, unter die behaarte Kopfhaut gesetzt und diese nach und nach durch Injektionen in den Ballon gedehnt. Bei einem Eingriff werden kahle Stellen bzw. Narben entfernt und die durch den Expander entstandene behaarte Kopfhaut kann zur Abdeckung der ehemals kahlen Bereiche verwendet werden.
Beide Techniken – Expander und Extender – werden unter Lokalanästhesie durchgeführt und bieten die Möglichkeit, eine Narbe so zu korrigieren, dass diese kaum sichtbar ist. Beide verwenden Implantate, die über einen kurzen Zeitraum unter die Kopfhaut gesetzt werden – und beide Methoden erfordern Geduld, denn Ergebnisse sind, ähnlich wie bei einer Haartransplatation, oftmals erst nach Monaten sichtbar.
 


Die Triple-Flap-Technik

Diese Methode eignet sich, um Probleme, die oftmals nach einer Extender-Behandlung auftreten, zu korrigieren. Dabei wird mit der Triple-Flap-Technik die unnatürliche Haarwuchsrichtung, die als Folge der Extender-Methode auftreten kann, korrigiert.

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