Diagnostik und Beratung

Haartransplantation: Forschung & Fortschritt

Die ersten Haartransplantationen wurden während des Zweiten Weltkrieges in Japan durchgeführt; die Patienten waren Brandopfer. Sämtliche Aufzeichnungen gingen zwar in den Kriegswirren verloren, die Forschungen auf dem Gebiet Haartransplantation begannen aber erst. Relativ schnell stellte sich heraus, dass transplantierte Spenderhaare weiterhin wachsen und nicht ausfallen. Es zeigte sich allerdings ebenfalls die Schwierigkeit, ein natürliches Aussehen und natürlich wirkende Haarmuster zu gestalten – der Wunsch nach verbesserten Techniken und natürlicheren Ergebnissen nahm immer mehr Gestalt an.


Über Mini- und Micrografts zur Follicular Unit











 






Seit den frühen 1990er Jahren können im Bereich Haartransplantationen enorme Fortschritte und Verbesserungen verzeichnet werden: Große, runde Grafts wurden durch immer kleinere Grafts (Mini- und Micrografts) ersetzt und führten zur Betrachtung der Haarwurzelgruppen als anatomische Strukturen, den Follicular Units (FU).
In den letzten Jahren ist es durch den Einsatz von Lupenbrillen respektive Mikroskopen möglich geworden, die anatomischen Strukturen der follikulären Einheiten noch besser zu erkennen, und insbesondere noch feiner und präziser auszuarbeiten. Dies ermöglichte es, noch dichter und damit auch natürlicher arbeiten zu können. Die mikroskopische Dissektion der FU (mikroskopische FUT-Technik) ist ein bedeutender Erfolg, denn erst durch diese Transplantationstechnik ist die Gestaltung natürlich Haarmuster, die nur durch die Anzahl der Spenderhaar begrenzt wird, möglich. Fachgerecht entnommene und platzierte Follikular-Einheiten sind sehr schwer, manchmal gar nicht vom natürlich gewachsenen Kopfhaar zu unterscheiden.


Den Ursachen auf den Grund gehen: Diagnostik & Beratung bei Haarausfall und Haarverlust

Haarausfall kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, daher stellt die Erkennung und Behandlung von Haarausfall eine komplexe Aufgabe dar. Um Haarausfall, -mangel (Alopezie) und Haarverlust (Effluvium) auf die Spur zu kommen - und diesen gezielt und erfolgreich zu behandeln - ist Ursachenforschung unverzichtbar. Dazu gehört eine präzise und umfassende Diagnose ebenso, wie eine ausführliche und individuelle Anamneserhebung (Krankengeschichte). Durch eine gründliche Anamnese, die Vorgeschichte einer Krankheit nach Angaben des Patientens, und eine klinische Untersuchung lässt sich bei ca. 80 % aller Patienten bereits eine Diagnose erstellen.
Abhängig von den Voruntersuchungen, der Anamneseerhebung und den sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen, werden weitere Untersuchungsmöglichkeiten – zum Beispiel spezifische Untersuchungen der Haare, Grunderkrankungen, Blutentnahmen – zu Rate gezogen. Modernste Technik schützt Patienten vor unnötigen Belastungen.
Die Grundlage einer erfolgreichen Therapie und Behandlung ist immer eine grundlegende und ausführliche Diagnostik. So kann der behandelnde Arzt nicht nur Rückschlüsse auf das Muster, die Aktivität und den Zustand der Haare und der Kopfhaut ziehen, sondern eine individuelle Therapie vorstellen und erklären.

Die weiterführende Diagnostik besteht – je nach Art und Umfang des Haarausfalls sowie der nachfolgenden Therapie/Behandlung - aus verschiedenen Verfahren/Diagnosemethoden, die sich oftmals ergänzen und unterstützen:

⦁    Anamnese
⦁    Trichogramm
⦁    Trichoscan
⦁    microDERM®Hair
⦁    Laboruntersuchungen
⦁    Kopfhaut-Biopsie/Haarboden-Biopsie

 

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