Trichotillomanie

Trichotillomanie (griechisch thrix: Haar, tillein: ziehen und mania: gestört) ist faktisch keine Haarerkrankung. Sie wird durch eine Impulskontrollstörung verursacht, einer Art Drang, der sich äußert, indem der Betroffene sich zwanghaft die eigenen Haare ausreißt. Das kann auf Dauer zu stellenweise Haarverlust führen. Meistens liegt eine psychische Erkrankung zugrunde.


Trichotillomanie kommt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern vor, ist also nicht altersgebunden. Siebzig bis neunzig Prozent der Patienten sind Frauen. Das Alter, in dem Trichotillomanie auftreten kann, ist unterschiedlich: Es sind Fälle von Kindern im Alter von 2 Jahren oder sogar noch jünger bekannt, aber es sind ebenso Fälle von Personen um die 60 Jahre bekannt.
Das Grundmuster des Haarverlustes bei Trichotillomanie kann dem von Alopecia areata sehr ähneln. Bei Trichotillomanie sind jedoch viele abgebrochene Haare sichtbar. Bei Alopecia areata gibt es dieses Symptom nicht. Für diese Erkrankung existiert keine medikamentöse Therapie, der Patient wird oft zu einem Psychologen oder Psychiater überwiesen. Aufhören mit dem Ziehen an den eigenen Haaren ist die einzige Lösung des Problems. Unter Umständen wurde den Haarfollikeln in der Zwischenzeit ein dauerhafter Schaden zugefügt, weshalb eine vollständige Regenerierung des Haarwuchses vielleicht nicht mehr möglich ist.

 

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