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Haare – sinnvoll, aber nicht lebenswichtig


Haare erfüllen mehrere Funktionen, sie haben ihren Sinn, dennoch sind sie nicht überlebenswichtig. Sie sind durchaus nützlich, zum Beispiel wärmen sie bei kälteren Temperaturen und bietet bei wärmeren Temperaturen Schutz.
Dabei ist es egal, ob sie glatt, gewellt oder gelockt sind – ihre Zusammensetzung und ihr Wachstum ähneln sich immer.
 


Haarbiologie – eine lebenslange Geschichte

Haarfollikel entwickeln sich bereits im dritten Schwangerschaftsmonat. Bis zur Geburt finden sich durchschnittlich 100.000 Haarfollikel auf unserem Kopf – dies entspricht etwa 1.000 Haarfollikeln pro Quadratzentimeter Haut. Diese Follikeldichte nimmt aber ebenfalls ab der Geburt ab, denn die Haut dehnt sich wachstumsbedingt aus – der Mensch wächst - und als Erwachsener tritt die Haarfollikelregression, die langsame Abnahme der Haarfollikel ein.
Etwa 500 Follikel pro Quadratzentimeter Hautoberfläche finden sich im Alter von 25 Jahren auf uns, während im Alter zwischen 30 und 50 Jahren die Anzahl der Haarfollikel auf circa 150 bis 250 pro  Quadratzentimeter sinkt. Mit zunehmenden Alter nimmt die Haardichte weiter ab.

 

Gruppenzwang auf dem Kopf - büschelweise Haare


Haarfollikel wachsen in willkürlichen Grüppchen über die gesamte Kopfhaut verteilt. Diese Grüppchen werden als „follikuläre Einheiten“ bezeichnet und enthalten zwischen 1 und 5 Haare. Die durchschnittliche Anzahl Haare pro follikulärer Einheit liegt bei 2 bis 3 Haaren.
 

Drei verschiedene Typen von Haaren finden sich beim Menschen:

Das Lanugohaar, auch Flaumhaar genannt, bezeichnet die feinen, pigmentlosen Haare des ungeborenen Kindes. Diese werden meist noch vor der Geburt durch ebenfalls sehr feine und unpigmentierte Vellushaare, dem so genannten Wollhaar, ersetzt. Bis zur Pubertät bestehen Körperhaare hauptsächlich aus Vellushaaren und wandeln sich dann hormonbedingt in Terminal- oder Haupthaar. Vellushaar ist deutlich dünner und kürzer als Terminalhaar, wobei der Begriff Haupthaar nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass sich dies nur auf dem Kopf finden lässt, denn auch Bart-, Nasen- und Ohrenhaare sowie Wimpern, Augenbrauen und ebenso Achsel-, Scham-, Arm- und Beinhaar besteht aus Terminalhaar.

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